Ich halte Abstand
Anstatt mich ihm zu nähern, blieb ich im Verborgenen, wie ein Schatten, der knapp außerhalb der Reichweite des Lichts liegt. Mein Blick verließ ihn nicht, während ich jede Bewegung beobachtete und nach der Bedeutung der kleinsten Gesten suchte. Würde er einen Anruf tätigen? Jemanden treffen? Ich verharrte in der Stille und wartete darauf, dass sich mein Verdacht bestätigte, der mir durch den Kopf ging. Doch alles, was ich fand, waren Fragen. Sein Verhalten war undeutlich und undurchschaubar und bot keine Klarheit, sondern nur ein tieferes Geheimnis aus der Ferne.

Ich halte Abstand
Innerer Aufruhr im Freien
Um mich herum strahlte der Park Gelassenheit aus, unberührt von dem Sturm, der in mir tobte. Kinder spielten auf Schaukeln, Bänke standen ungestört, und Enten glitten ruhig über das Wasser, ohne dass ich etwas von meiner inneren Unruhe mitbekam. Mein Herz schwankte zwischen zärtlichen Erinnerungen und heftigen Ängsten, verfolgt von Träumen, die einst auf diesem Boden erblüht waren. Hier hatte sich einst alles möglich angefühlt, doch jetzt schien jeder Atemzug schwer von Zweifeln, Geheimnissen und dem schmerzhaften Bruch dessen, was einst sicher war.

Innerer Aufruhr im Außen

