Erinnerungen im Park
Der Park war der Zufluchtsort meiner Kindheit, ein Ort mit aufgeschürften Knien, unbeschwertem Lachen und endlosen Spielen. Als ich jetzt dorthin zurückkehrte, versuchte ich, das süße Echo einzuatmen, in der Hoffnung, dass es den bitteren Rest der letzten Nacht übertönen würde. Die Vögel zwitscherten, die Bäume wiegten sich und die Luft war erfüllt vom Flüstern alter Geheimnisse. In dieser Stille verging die Zeit wie im Flug und für einen kurzen Moment fühlte ich mich wie das Mädchen, das ich einmal war – leicht, frei und unbelastet.

Erinnerungen im Park
Entdeckung von Mark
Dann, auf der anderen Seite des Teiches, sah ich ihn – Mark – auf einer Bank sitzen, als ob nichts zwischen uns zerbrochen wäre. Mein Herz schlug heftig, Wut und Angst wogten in scharfen Wellen auf und drängten mich zur Konfrontation. Ich wollte zu ihm stürmen, die Wahrheit verlangen und die Illusion der Ruhe zerstören, die er wie eine Maske trug. Doch dann überkam mich das Zögern. Würde die Konfrontation mit ihm diesen friedlichen Zufluchtsort zerstören und ihn mit unserem verworrenen Durcheinander beflecken? Ich zögerte, hin- und hergerissen zwischen Wut und Zurückhaltung.

Ich entdeckte Mark

