Das Diamantbergwerk „Mir”
Diese Aufnahme zeigt das Diamantbergwerk Mir, welches bei Mirny in Sibirien lokalisiert ist. Mit einer Tiefe von mehr als 525 Metern und einem Oberflächendurchmesser von 1.200 Metern ist es eines der tiefsten künstlichen Tagebaulöcher der Welt. Bis es allerdings soweit war, wurde dort 44 Jahre lang Kimberlitschlot abgebaut. Kimberlit ist ein Gestein, welches aus erkalteter Lava geformt ist und als Hinweis auf die Existenz von Diamanten dienen kann. Entdeckt wurde das Gestein von dem Geologen Juri Chabardin, gemeinsam mit seinen Kollegen, im Jahr 1955. Das Wort „Mir“, was auf Russisch „Frieden“ heißt und zum Namen der Miene wurde, diente als Codewort, das Chabardin nutze um seine Vorgesetzten über seinen Fund zu informieren Für den Abbau mussten zunächst einige Schwierigkeiten überwunden werden, wie beispielsweise das Klima in diesem Teil Sibiriens. Extremer Frost im Winter und immenser Schlamm im Sommer erforderten spezielle Maßnahmen. Ein weiteres Problem stellte der Transport der Diamanten dar. Alleine für den Transport von der Tagbausohle bis zur Oberfläche benötigten die Schwerkraftwagen zwei Stunden. Zunächst wurde der Tagebau im Jahr 2001 eingestellt, aber seit dem Jahr 2009 wird im Untertagebetrieb weitergefördert.

Das Diamantbergwerk Mir
